EthOrNu

Ethische Orientierung für die Nutztierhaltung (EthOrNu)

Das Projekt Ethische Orientierung für die Nutztierhaltung (EthOrNu) baut eine Brücke zwischen der tierhaltenden Landwirtschaft und jenen Teilen der Gesellschaft, die ihr aus moralischen Gründen kritisch gegenüberstehen. Nachdem zentrale Thesen aus der Tierethik in den letzten Jahren in vielen Wissenschaften (wie auch der Soziologie und der Politik) Fuß gefasst haben, sind sie zum „Standardwissen“ vor allem junger Leute aufgestiegen.

Sollen tierhaltende Landwirte und ihre Vertretenden inmitten einer solchen Gesellschaft auf Dauer kraftvoll mitreden, sollten sie die Sprache und die Denkfiguren der anderen Akteurinnen und Akteure genau kennen. Dazu verhilft Ihnen die Schulung durch EthOrNu. Diese bietet umgekehrt den Interessierten von außen einen Zugang: Die Anfragen an die Tierhaltung werden beantwortet, indem die moralischen Anliegen ernst genommen und verstanden werden. Damit ermöglicht das Projekt auch, moderne Tierhaltung als eine Antwort auf die kritischen Einreden zu verstehen.

Ein solides Projekt zur Ethik in der Nutztierhaltung dient in diesem Sinne der Selbstpositionierung nach innen und der Diskursfähigkeit nach außen. Eine strukturierte ethische Position wird den Landwirten helfen, „die Kommunikation in der Gesellschaft" besser zu bewältigen, die gerade in ethischer Hinsicht deutlich schärfer nach Argumenten und Positionen fragt. Einen „verbesserten Bildungs-, Kenntnis- und Motivationsstand" bei den Akteuren zu tierethischen Fragen zu erreichen, wie ihn der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik beim BMEL fordert, ist daher Ziel des Projektes.

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Bild: MuD Tierschutz, BLE

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